<

HYALURON+ 2+ Promotion

Nahrungsergänzungsmittel mit Natriumhyaluronat, beta-Carotin und Pflanzenextrakt

Art.-Nr.: de10028_2+1

Die Wissenschaft ist fasziniert und beschäftigt sich seit Jahren mit den magischen Gesundheitskräften von Arganöl, Hyaluron und Astaxanthin. Die einzigartige Formel von aunity „Hyaluron+“ vereint diese, für den Organismus, natürlichen und wirkstarken Gesundheitskräfte in einer Kapsel für optimale Ergebnisse.

aunity Hyaluron+ ist die 3-fache Wirkung von Argan, Hyaluron und Astaxanthin gegen freie Radikale und für ein gesünderes, schöneres und vitaleres Leben! Argan, Hyaluron und Astaxanthin lässt Sie von Kopf bis Fuß gut aussehen, vitaler leben und schützt Sie kugelsicher vor unerwünschten Angriffen!

  • Hyaluron: Der Stolz der Wissenschaft - polstert die Haut mit Flüssigkeitsdepots auf, stützt Kollagene und fängt freie Radikale ab.
  • Astaxanthin: Das BESTE und stärkste Antioxidans der Welt - schützt den Körper vor freien Radikalen.
  • Argan: Die bewährte Arznei der Könige - regeneriert und schützt die Haut
  • beta-Carotin: Beugt Herz- und Krebserkrankungen vor und ist entzündungshemmend!

Zellschutz: Überwacht die Zellen und blockiert die Angriffe auf die Zellgesundheit und hilft mit seinem Turbo Antioxidans „Astaxanthin“ bei oxidativem Stress
Herz-Kreislauf: Durchdrängt die Blutbahn schnell und entfesselt die magischen Kräfte
Gelenke: Knorpel besteht unter anderem aus Hyaluron und besitzt keine eigenen Blutadern. Hyaluron ist die natürliche Ernährung von Knorpel – Die Stoßdämpfer Ihrer Gelenke
Aussehen: Stärkt und revitalisiert Haare, Nägel und Haut von Innen. Neurodermitis, Entzündungen, Akne und Falten gehören der Vergangenheit an
Sexualität: Einzigartiges Sexualtonikum ohne Risiko. Es beeinflusst die PSA-Werte für eine gesunde Prostata
Figur: Appetitzügelnde Wirkung
Cholesterin: Reguliert Bluthochdruck und senkt das Cholesterin
Verdauung: Fördert den Darmdurchfluss und aktiviert die LebensfunktionMadeinGermany_250.jpg

Verfügbarkeit:

147,00 €
Menge:

Verzehrempfehlung: Täglich 1 Kapsel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
Inhalt: 60 Kapseln
Nennfüllmenge: 18,3 g
Verkehrsbezeichnung: Nahrungsergänzungsmittel mit Hyaluronsäure und Granatapfel.
Lagerung: Kühl, trocken und dunkel lagern.
Haltbarkeit: siehe Bodendruck

Zutaten: 54,7 % Natriumhyaluronat (enthält 90 % Hyaluronsäure), Überzugsmittel: Hydroxypropylmethylcellulose (pflanzliche Kapselhülle), Astaxanthin (fermentativ aus Blakeslea tripora), beta-Carotin, Säureregulator: Calciumcarbonat, Argania Spinosa-Keimzellenextrakt (Argania spinosa Keimzelle, Trägerstoff: Isomalt, Emulgator: Lecithin, Konservierungsmittel: Natriumbenzoat).

Nährwerte

Nährwerte pro 100 g pro Tagesdosis
(1 Kapsel)
Energie 504 kJ (120 kcal) 4 kJ (1 kcal)
Fett 0,36 g < 0,1 g
-davon gesättigte Fettsäuren < 0,1 g < 0,1 g
Kohlenhydrate 5,6 g < 0,1 g
-davon Zucker < 0,1 g < 0,1 g
Ballaststoffe 14,1 g 0,10 g
Eiweiß 2,8 g < 0,1 g
Salz 0,56 g < 0,1 g

Alle Angaben unterliegen den bei Naturprodukten üblichen Schwankungen.

Zusammensetzung

  pro 100 g pro Tagesdosis (1 Kapsel) %NRV*
Natriumhyaluronat 54,7 g 333 mg **
-davon Hyaluronsäure 59,3 g 300 mg **
beta-Carotin 820 mg 5,0 mg **
Astaxanthin 820 mg 5,0 mg **
Argania Spinosa-Keimzellenextrakt 820 mg 5,0 mg **

*Prozent Nähstoffbezugswerte (NRV) laut Verordnung (EU) Nr. 1169/2011
** Keine Nährstoffbezugswerte (NRV) vorhanden

HYALURON+

Nahrungsergänzungsmittel mit Natriumhyaluronat, beta-Carotin und Pflanzenextrakt

Die Wissenschaft ist fasziniert und beschäftigt sich seit Jahren mit den magischen Gesundheitskräften von Arganöl, Hyaluron und Astaxanthin. Die einzigartige Formel von aunity „Hyaluron+“ vereint diese, für den Organismus, natürlichen und wirkstarken Gesundheitskräfte in einer Kapsel für optimale Ergebnisse.

aunity Hyaluron+ ist die 3-fache Wirkung von Argan, Hyaluron und Astaxanthin gegen freie Radikale und für ein gesünderes, schöneres und vitaleres Leben! 

Argan, Hyaluron und Astaxanthin lässt Sie von Kopf bis Fuß gut aussehen, vitaler leben und schützt Sie kugelsicher vor unerwünschten Angriffen!

  • + Hyaluron: Der Stolz der Wissenschaft - polstert die Haut mit Flüssigkeitsdepots auf, stützt Kollagene und fängt freie Radikale ab.
  • + Astaxanthin: Das BESTE und stärkste Antioxidans der Welt - schützt den Körper vor freien Radikalen.
  • + Argan: Die bewährte Arznei der Könige - regeneriert und schützt die Haut
  • + beta-Carotin: Beugt Herz- und Krebserkrankungen vor und ist entzündungshemmend!

Zellschutz: Überwacht die Zellen und blockiert die Angriffe auf die Zellgesundheit und hilft mit seinem Turbo Antioxidans „Astaxanthin“ bei oxidativem Stress
Herz-Kreislauf: Durchdrängt die Blutbahn schnell und entfesselt die magischen Kräfte
Gelenke: Knorpel besteht unter anderem aus Hyaluron und besitzt keine eigenen Blutadern. Hyaluron ist die natürliche Ernährung von Knorpel – Die Stoßdämpfer Ihrer Gelenke
Aussehen: Stärkt und revitalisiert Haare, Nägel und Haut von Innen. Neurodermitis, Entzündungen, Akne und Falten gehören der Vergangenheit an
Sexualität: Einzigartiges Sexualtonikum ohne Risiko. Es beeinflusst die PSA-Werte für eine gesunde Prostata
Figur: Appetitzügelnde Wirkung
Cholesterin: Reguliert Bluthochdruck und senkt das Cholesterin
Verdauung: Fördert den Darmdurchfluss und aktiviert die Lebensfunktion

+ Hyaluron: Der Stolz der Wissenschaft - polstert die Haut mit Flüssigkeitsdepots auf, stützt Kollagene und fängt freie Radikale ab.

Hyaluron+ unterstützt nicht nur Ihre Haut! Auch Ihre Gelenke werden optimal versorgt denn Knorpel bestehen unter anderem aus Hyaluron und besitzt keine eigenen Blutadern. Hyaluron ist die natürliche Ernährung von Knorpel, die Stoßdämpfer Ihrer Gelenke!

Hyaluron kann etwa 6000 Mal mehr Wasser als sein eigenes Gewicht binden. Ideal also vor allem zum Einsatz gegen die sichtbaren Zeichen des Alters wie z.B. Falten und Gelenkschmerzen. Doch Hyaluron ist nicht nur für Schönheit ausschlaggebend. Auch wenn der größte Bestandteil von Hyaluronsäure im Körper in der Haut lagert und dort die Zellen zusammenhält, ist es nahezu überall im Körper vorhanden. An Gelenken ist Hyaluron für die Geschmeidigkeit sowie Beweglichkeit zuständig, im Augenglaskörper hält es die Linse flüssig.

  • unterstützt das Herz-Kreislauf System
  • unterstützt die Regeneration der Gelenke und polstert diese wieder auf
  • stärkt und revitalisiert Ihre Haut, Haare und Nägel von innen
  • reguliert Ihren Bluthochdruck und senkt das Cholesterin
  • fördert den Darmdurchfluss und aktiviert die Leberfunktion
  • für eine jugendlich wirkende Haut und sichtbare Faltenreduktion
  • begünstigt die sichtbare Milderung von Stirn-, Mund- und Nasenfalten
  • Linien und Mimikfalten werden deutlich sichtbar reduziert
  • kurbelt das Wachstum neuer Zellen an
  • für eine höchstmögliche Hyaluronsäure-Konzentration in den Hautzellen
  • zur Aufpolsterung und Hautstraffung
  • dringt tief in die einzelnen Hautzellen ein und schützt die Haut vor Austrocknung
  • gelangt über den Stoffwechsel direkt in die Unterhaut
  • stützt das kollagene Netz und versorgt dieses mit Feuchtigkeit
  • unterstützt die Elastizität der kollagenen Fasern
  • bindet und reguliert Feuchtigkeit im Bindegewebe und polstert von innen die Haut auf
  • hilft bei der Erholung der oberflächlichen Knorpelschichten in den Gelenken sowie bei der Verdichtung der Knorpelzellen
  • kann den Aufbau der Knorpelzwischensubstanzen anregen
  • ist Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und fungiert als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen
  • spendet dem Haar Feuchtigkeit

Die Hyaluronsäure dient in der Haut als elastischer Strukturgeber. Eingebettet zwischen den Kollagen- und Elastinfasern der extrazellulären Matrix hält sie diese Bestandteile des Bindegewebes in ihrer Position und Form. Aufgrund ihrer enormen Wasserbindefähigkeit hat sie eine maßgebliche Rolle für den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Außerdem wird ihr eine Rolle in der Wundheilung zugeschrieben.

+ Astaxanthin: Das BESTE und stärkste Antioxidans der Welt - schützt den Körper vor freien Radikalen

Astaxanthin - Das Super-Antioxidans - ist das stärkste Antioxidans der Welt. Es färbt Lachse rosa und gibt ihnen die Kraft, tagelang gegen das Tosen des Wassers stromaufwärts zu schwimmen. Möchten auch Sie eine solche Kraft verspüren? Astaxanthin macht Leistung einfach – und nicht nur das. Astaxanthin macht stressresistent, beugt Herzkrankheiten vor, lindert chronische Entzündungsprozesse, reduziert Gelenkschmerzen und schützt die Haut - auch vor Falten auf natürliche Weise vor der Sonne. Astaxanthin ist für Menschen, die wissen, dass es immer einen Weg nach oben gibt.

Astaxanthin kann auch Ihnen helfen

Jeder Mensch – ob jung oder alt, ob Sportler oder nicht kann von Astaxanthin profitieren und aus diesem Stoff mehr Energie, bessere Kondition und mehr Kraft schöpfen:

  • Menschen mit stressigem Tagesablauf können mit Hilfe von Astaxanthin Stress und Spannung besser ertragen
  • Sportler sind leistungsfähiger
  • Geschwächte und Kranke regenerieren schneller
  • Menschen mit Rheuma spüren eine Reduktion der Schmerzen und weniger Steifheit
  • die Behandlung chronischer Darmbeschwerden lässt sich mit Astaxanthin unterstützen oder gar – gemeinsam mit anderen Massnahmen – zu einem guten Ende führen
  • Akne lässt nach
  • Krebs im Vorstadium geht zurück
  • Tumormarker bessern sich
  • degenerative Augenkrankheiten werden gelindert oder verschwinden ganz
  • Cholesterinwerte sinken und
  • die Haut wird von innen heraus vor Sonnenbrand geschützt, so dass man mit Astaxanthin länger in der Sonne bleiben kann, ohne sich die Haut zu verbrennen.

Was ist Astaxanthin?

Astaxanthin ist ein Carotinoid. Carotinoide sind für die kräftigen Farben vieler Früchte und Gemüse zuständig. Sie färben Tomaten rot, Maiskörner gelb und Karotten orange. Es gibt über 700 verschiedene Carotinoide, von denen der Mensch nur wenige kennt.

Carotinoide werden in zwei Gruppen aufgeteilt: In die Carotine und die Xanthophylle. Zu den Carotinen gehören beispielsweise das Beta-Carotin aus Karotten sowie das Lycopin aus Tomaten. Zu den Xanthophyllen gehören das Lutein und Zeaxanthin (z. B. in Spinat) – aber auch das Astaxanthin.

Woher kommt Astaxanthin?

Astaxanthin kommt natürlicherweise besonders häufig in Algen (Plankton) vor, aber auch in einer beschränkten Anzahl von Pilzen und Bakterien. Wenn nun andere Tiere diese Algen in grossen Mengen fressen und das Astaxanthin in sich anreichern, dann werden sie rosa.

Das ist bei Lachsen der Fall, bei Forellen, Hummer, Shrimps, Krill, Krabben und auch bei den Flamingos. Lachse enthalten die höchste Astaxanthin-Konzentration der Welt. Der rote Stoff konzentriert sich in ihren Muskeln und macht sie zu den Ausdauer-Champions der Tierwelt. Ohne Astaxanthin wären Lachse nicht nur zu schwach, um stromaufwärts zu schwimmen, sondern sähen außerdem blass und erschöpft aus.

Gestresste Algen werden rot

Warum enthalten Algen Astaxanthin? Müssen Algen stromaufwärts schwimmen? Nein, aber Algen kommen oft an Orten vor, an denen plötzlich schwierige Lebensbedingungen herrschen können. So leben Algen beispielsweise auch in Pfützen, die gelegentlich austrocknen. Um diese Trockenzeit zu überstehen, brauchen Algen einen Stoff, der sie schützt: Astaxanthin.

Algen sind aber doch grün und nicht rosarot oder lachsfarben, sagen Sie? Wenn astaxanthinhaltige Algen (z. B. die Mikroalge Haematococcus pluvialis) in eine Stress-Situation geraten, also plötzlich unter Wassermangel, unter starker Hitze, großer Sonneneinstrahlung oder auch bitterer Kälte leiden, dann färben sich die Algen rot.

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gewundert, warum eine Vogeltränke, die austrocknet, plötzlich einen roten Belag hat. Das sind astaxanthinhaltige Algen, die in Stress gerieten, weil sie unter Wassermangel litten. Die rote Färbung entsteht, weil die Alge alle anderen Stoffwechselvorgänge (an denen das grüne Chlorophyll beteiligt ist) einstellt und sich nur noch um eine Anreicherung mit rotem Astaxanthin kümmert.

Astaxanthin füllt die Alge aus und schützt sie. Ja, Astaxanthin schützt die Alge offenbar so gut, dass sie mehr als 40 Jahre bei sengender Hitze oder eisiger Kälte ohne Nahrung und ohne Wasser überleben kann.

Astaxanthin – Der feine, aber entscheidende Unterschied

Astaxanthin unterscheidet sich in seiner chemischen Struktur nur wenig von den anderen Carotinoiden. Doch dieser feine Unterschied ist entscheidend und sorgt für außergewöhnliche Fähigkeiten, die das Astaxanthin stark von den Eigenschaften der anderen Carotinoide abhebt.

  • So kann Astaxanthin beispielsweise die Blut-Hirn-Schranke überwinden und das Gehirn und die Nerven des Zentralen Nervensystems direkt vor Ort vor Entzündungen und freien Radikalen schützen.
  • Genauso kann das Astaxanthin die sog. Blut-Retina-Schranke überwinden und direkt in der Netzhaut für einen antioxidativen und entzündungshemmenden Schutz des Auges sorgen.
  • Astaxanthin kann sich außerdem äußerst effektiv im gesamten Körper verteilen, so dass seine schützende Wirkung jeder einzelnen Zelle und damit allen Organen, Geweben, Gelenken und der Haut zugutekommt.

Es handelt sich bei Astaxanthin also um ein außergewöhnlich starkes und sehr leistungsfähiges Antioxidans, das überall im Körper sehr schnell agiert und freie Radikale blitzartig inaktiviert.

Die lebenswichtige Aufgabe von Antioxidantien

Ständig ist von Antioxidantien die Rede. Was verbirgt sich dahinter? Anti-Oxidantien verhindern – wie ihr Name sagt – Oxidationen. Oxidationsprozesse entstehen, wenn freie Radikale zugegen sind. Es handelt sich dabei um äußerst reaktive sauerstoffhaltige Moleküle, in deren chemischer Struktur ein Elektron fehlt.

Im Leben eines freien Radikals gibt es nun nichts Wichtigeres als die Jagd nach diesem fehlenden Elektron. In Bruchteilen einer Sekunde überfallen freie Radikale Körperzellen und entreißen ihnen ein Elektron. Diese Aktion wird Oxidation oder oxidativer Stress genannt.

Dem Bestohlenen fehlt nun seinerseits ein Elektron und er wird zum freien Radikal. Daraus entstehen Kettenreaktionen, die im Körper massive Schäden verursachen können. Diese Schäden sind die Ursache vieler Gesundheitsprobleme und Alterungsprozesse.

Es beginnt mit Falten und nachlassender Muskelspannkraft und endet in chronisch-entzündlichen Erkrankungen bis hin zu Krebs. Das Ausschalten von freien Radikalen ist folglich einer der wichtigsten Faktoren in der Gesundheitsvorsorge. Und genau das ist die Aufgabe von Antioxidantien.

Antioxidantien – Heute wichtiger denn je

Die Versorgung mit ausreichend leistungsfähigen Antioxidantien ist heute wichtiger denn je, da die herkömmliche Ernährungsweise außergewöhnlich arm an Antioxidantien ist, die moderne Lebensweise uns jedoch gleichzeitig mehr freie Radikale denn je beschert.

Astaxanthin - Das stärkste Antioxidans der Welt

In einem Experiment sollte die antioxidative Wirkung von Astaxanthin mit derjenigen von Vitamin E – einem bekanntlich sehr starken Antioxidans - verglichen werden. Dabei zeigte sich, dass Astaxanthin in Bezug auf die Neutralisierung des aktiven und reaktionsfreudigen Singulett-Sauerstoffs 550mal stärker wirkt als Vitamin E.
(Shimidzu et al., 1996). Im Vergleich zu Beta-Carotin wirkte in derselben Versuchsanordnung Astaxanthin immer noch 11mal stärker. Lutein ist ein bioaktiver Pflanzenstoff, der in letzter Zeit wegen seiner hervorragenden Wirkung auf die Augen immer bekannter wurde. Auch er gilt als äusserst leistungsfähiges Antioxidans. Doch auch Lutein wurde von Astaxanthin um das Dreifache übertroffen.

Eine zweite Studie testete die Fähigkeit verschiedener Antioxidantien, freie Radikale zu eliminieren. Ins Rennen gingen u. a. Vitamin E, Vitamin C, Beta-Carotin und Astaxanthin. Es zeigte sich, dass Astaxanthin fast 20mal besser wirkte als Vitamin E, über 50mal besser als Beta-Carotin und über 60mal stärker als Vitamin C (Bagchi, 2001, Creighton University).

Ist Astaxanthin ein Wundermittel?

Oft reagieren Menschen ungläubig, wenn im Zusammenhang mit manchen natürlichen Stoffen wie z. B. Astaxanthin eine derart große Vielzahl an wunderbaren Wirkungen aufgezählt wird. Wie kann ein und dieselbe Substanz bei Augenleiden wirken, daneben die Gelenke schmerzfrei machen, Sportler aufpeppen und gleichzeitig die Haut vor der Sonne schützen?

Die Antwort ist einfach: Viele Beschwerden haben ein und dieselbe Ursache (oxidativer Stress und/oder Entzündungen). Sie zeigen sich nur deshalb an verschiedenen Körperstellen, weil jeder Mensch andere Schwachpunkte hat.

Wenn die Augen, die Haut, die Gelenke, ja, jede einzelne Körperzelle von oxidativem Stress und Entzündung bedroht ist, dann ist nur verständlich, wenn sie alle gemeinsam von ein und derselben Substanz geschützt werden können – nämlich von einer solchen, die oxidativen Stress und Entzündungen reduzieren oder ausschalten kann.

Astaxanthin hemmt Entzündungen

Akute Entzündungen sind sehr wichtig. Sie zeigen, dass unser Immunsystem gerade einen Störenfried bekämpft, was – wenn alles klappt - früher oder später wieder zur Genesung führen sollte. Entzündungen sind also lebensrettende Bestandteile eines Heilprozesses.

Gehen Entzündungen jedoch in einen chronischen Zustand über, dann ist das ein Zeichen für ein Ungleichgewicht im Körper. Dieses Ungleichgewicht kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören z. B. eine ungünstige Ernährungsweise, ein disharmonischer Säure-Basen-Haushalt, eine schlechte Darmgesundheit, Dauerstress und gleichzeitig ein massiver Mangel an Antioxidantien (und anderen bioaktiven Mikronährstoffen).

Chronische Entzündungen können im ganzen Körper zu ernsthaften Gewebeschäden führen, die sich wiederum in vielen heute nur allzu gut bekannten Erscheinungen äußern, wie z. B. Arthritis, Asthma, Morbus Crohn oder grüner Star (Glaukom). Mittlerweile werden auch Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Darmkrebs, Reizdarmsyndrom, Schlaganfälle, Diabetes, Arteriosklerose, Prostatavergrösserung und viele weitere Krankheiten mit chronischen Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht.

Astaxanthin wirkt stark entzündungshemmend, indem es die Aktivität vieler Entzündungsbotenstoffe im Körper reduziert. Es kann daher bei chronisch-entzündlichen Krankheiten eine enorme Hilfe sein. Chronisch-entzündliche Krankheiten entstehen nicht von heute auf morgen.

Sie entwickeln sich langsam und oft unbemerkt. Man spricht hier von sog. „stummen“ Entzündungen. Stumme Entzündungen unterscheiden sich von akuten Entzündungen dadurch, dass sie vom Betroffenen nicht wahrgenommen werden, weil sie (vorerst) symptomlos verlaufen. Erst nach vielen Jahren oder Jahrzehnten spürt man plötzlich die oben erwähnten Krankheiten als Folgen der stummen Entzündung.

Entzündungen sind in der heutigen Zeit also offenbar eine Art Massenerscheinung, so dass bei annähernd den meisten Gesundheitsbeschwerden des modernen Menschen dringend solche Maßnahmen eingesetzt werden sollten, die wie Astaxanthin – nebenwirkungsfrei – chronische Entzündungsprozesse bekämpfen können. (Underwood, A. 2005)

Astaxanthin bei Arthritis und Arthrose

Bei Gelenkbeschwerden nehmen viele Patienten inzwischen Chondroitinsulfat und Glucosamine ein – in der Hoffnung damit ihre Knorpelgesundheit fördern zu können. Astaxanthin kann beide ersetzen: Über 80 Prozent der Arthritis-Patienten erfuhren bei einer Studie mit Astaxanthin eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden (Guerin et al., 2002; Guerin et al., 2003).

Auch bei jahrzehntelanger Arthrose bzw. Arthritis tritt Linderung ein. Patienten berichten von weniger Schmerzen, weniger Steifheit und einer Reduktion der bisher eingenommenen Medikamente. Allerdings tritt eine Wirkung bei chronischen Erkrankungen im Allgemeinen erst nach 4 bis 8 Wochen Astaxanthin-Einnahme ein.

Astaxanthin bei Karpaltunnelsyndrom

Auch das sog. Karpaltunnelsyndrom – das schulmedizinisch nur allzu oft unbefriedigend therapiert wird – reagiert auf eine Behandlung mit Astaxanthin. Dr. Gene Spiller Ph.D. vom Health Research and Studies Center in Kalifornien führte eine Studie mit Karpaltunnelsyndrom-Patienten und Astaxanthin durch.

Dabei zeigte sich, dass sowohl die Schmerzintensität als auch die Schmerzhäufigkeit bereits nach vier Wochen reduziert war und eine weitere deutliche Verbesserung nach acht Wochen der Astaxanthin-Einnahme zu beobachten war. (Nir and Spiller, 2002a)

Astaxanthin als natürlicher Sonnenschutz

Selbst ein Sonnenbrand gehört zu den Entzündungen, weshalb ihm mit Astaxanthin bestens vorgebeugt werden kann. Während Sonnenschutzcremes ständig aufgetragen werden müssen, allzu oft bedenkliche Zutaten enthalten und darüber hinaus die Vitamin-D-Bildung in der Haut hemmen, schützt Astaxanthin die Haut von innen heraus gegen die UV-Strahlung – genau so, wie sie es auch bei den Algen tut.

Bei einer Studie stellte man die UV-Strahlungsintensität fest, die nötig war, um bei den Probanden einen Sonnenbrand auszulösen.

Dann erhielten die Probanden zwei Wochen lang täglich 4 Milligramm natürliches Astaxanthin und wurden im Anschluss dieser Kur erneut der UV-Strahlung ausgesetzt. Dabei zeigte sich, dass die Dauer der UV-Bestrahlung, die notwendig war, um bei den Teilnehmern einen Sonnenbrand zu verursachen, inzwischen statistisch signifikant zugenommen hatte.

Dabei ist zu beachten, dass zwei Wochen eine sehr kurze Zeitspanne sind. Der durch das Astaxanthin entstehende Sonnenschutz nimmt mit jeder Woche zu, da sich der Stoff erst im Körper und in den Hautzellen einlagern und sich dort anreichern muss (Lorenz, T. 2002).

Im Allgemeinen wird eine Einnahme von 4 Milligramm täglich über 4 Wochen hinweg empfohlen (z. B. vor dem Urlaub), um einen guten Sonnenschutz zu erzielen.

Astaxanthin unterstützt das Immunsystem

Gleichzeitig unterstützt Astaxanthin das Immunsystem – und zwar auf vielen verschiedenen Wegen, was in einer doppelblinden, plazebokontrollierten klinischen Studie von Dr. Chew gezeigt werden konnte. Astaxanthin fördert die Bildung der Killerzellen und verstärkt außerdem deren Leistungsfähigkeit (Chew et al., 2003).

Astaxanthin macht schön

Wenn freie Radikale Haut- und Muskelzellen attackieren, dann führt das zu Falten, zu einer nachlassenden Spannkraft der Haut und zu schlaffen Muskeln. Wenn freie Radikale die Zellen der Netzhaut angreifen, dann sind Augenkrankheiten die Folge. Wenn freie Radikale die Energieversorgungszentren in unseren Zellen schädigen (die Mitochondrien), dann macht uns das schlapp, müde, weniger leistungsfähig und verkürzt sogar unsere Lebenszeit.

Antioxidantien wie Astaxanthin verlangsamen durch die Ausschaltung der freien Radikale all diese Alterungsprozesse und sorgen für gesunde strahlende Augen, für eine glatte, elastische Haut voller Spannkraft und für eine lebendige Ausstrahlung.

Zu Astaxanthins äußerst positiven Einflüssen auf das Aussehen des Menschen gibt es drei Studien. In diesen wurden verschiedene Kombinationen von Nahrungsergänzungen und deren Auswirkungen auf die menschliche Optik untersucht. Alle Kombinationen enthielten Astaxanthin. Die weiteren verabreichten Nahrungsergänzungsmittel waren Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E.

In einer dieser Studien wurde den Teilnehmerinnen (sie waren alle weiblich und ihr Durchschnittsalter betrug 40 Jahre) 2 Milligramm Astaxanthin täglich verabreicht. Ganz zu Anfang wurde die Haut der Probandinnen untersucht und dann nach zwei und nach vier Wochen erneut, um mögliche Veränderungen festzustellen.
Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Bereits nach den ersten zwei Wochen konnten in sieben Bereichen Verbesserungen des Hautbildes beobachtet werden. Nach weiteren zwei Wochen hatte sich trockene Haut bereits so verändert, dass sie jetzt einen höheren Feuchtigkeitsgehalt, weniger feine Fältchen, weniger Pickel und einen gleichmäßigeren Fettgehalt aufwies.

Die Teilnehmerinnen selbst berichteten von weniger Schwellungen unter den Augen und einer erhöhten Elastizität der Haut. Die Kontrollgruppe hingegen ließ im selben Zeitraum keine Verbesserungen erkennen (Yamashita, E. 2002; Tominaga, K. 2012).

Astaxanthin schützt vor Herzkrankheiten

Doch was nützt ein jugendliches Aussehen, wenn das Herz leidet? Keine Sorge: Die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung von Astaxanthin kümmert sich auch darum.

Es sorgt dafür, dass sich die empfindlichen Herzgefäße entspannen können. Dadurch wird der Blutfluss verbessert, der Blutdruck gesenkt und Entzündungen gehen zurück, womit das Risiko für eine möglicherweise tödliche arterielle Verstopfung (Embolien, Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall) minimiert wird.

Astaxanthin für mehr Fruchtbarkeit

Auch Spermien sind von oxidativem Stress bedroht. Nicht zuletzt aus diesem Grunde nimmt deren Qualität und somit die Zeugungsfähigkeit vieler Männer in den Industrieländern immer mehr ab. In einer placebo-kontrollierten Studie mit 20 Paaren mit einem bislang unerfüllten Kinderwunsch wollte man herausfinden, ob Astaxanthin auch den oxidativen Stress der männlichen Samenzellen reduzieren könne.

Die betreffenden Paare versuchten seit mindestens 12 Monaten schwanger zu werden und litten unter der schlechten Samenqualität des jeweiligen Mannes. Nachdem die Männer nur drei Monate lang 16 Milligramm Astaxanthin täglich eingenommen hatten, konnte sich die Hälfte der Paare bereits über eine Schwangerschaft freuen.

Um diese offensichtlichen Erfolge mit Messergebnissen zu untermauern, maßen die Wissenschaftler die Oxidationsaktivität in den Spermien und stellten fest, dass diese in der Astaxanthin-Gruppe niedriger war als in der Placebogruppe. Auch die Beweglichkeit, Geschwindigkeit und Morphologie der Spermien hatte sich bei den Astaxanthin-Männern verbessert (Comhaire, F. und Mahmoud, A. 2003; Comhaire et al., 2005).

Astaxanthin bei Krebs

Mehr als 200 Studien zeigten bereits, dass eine Ernährung, die reich an Antioxidantien (z. B. Beta-Carotin) ist, bei Krebs äußerst vorteilhafte Auswirkungen haben kann (z. B. Moorhead et al., 2006; Zhang et al., 1999; Holick et al., 2002; Rock, C. 2003 etc.). Wenn nun aber Beta-Carotin Krebs verhindern kann und Astaxanthin bis zu 50mal stärker als Beta-Carotin wirken kann, dann liegt der Verdacht nahe, dass Astaxanthin auch ein stärkeres Mittel zur Vorbeugung von Krebs darstellen könnte.

Schon allein die Betrachtung der Wirkweise von Astaxanthin zeigt, dass hier ein enormes Potential gegen die Entstehung von Krebs verborgen liegt:

  • Astaxanthin hat extreme antioxidative Kräfte
  • Astaxanthin hemmt Entzündungen
  • Astaxanthin stärkt des Immunsystem
  • Astaxanthin kann die Kommunikationsfähigkeit zwischen den Zellen verbessern und damit die Ausbreitung von Krebszellen verringern (Bertram, J. 1999).

Astaxanthin bei Diabetes

Im Bereich der Diabetesprophylaxe und –behandlung liegen noch keine klinischen Studien am Menschen vor. Diabetiker-Mäuse wiesen jedoch nach einer zwölfwöchigen Behandlung mit Astaxanthin einen niedrigeren Blutzuckerspiegel auf als die nicht diabetische Kontrollgruppe (Uchiyama et al., 2002).

Einer der gefürchtetsten Langzeit-Folgeschäden bei Diabetes ist die diabetische Nephropathie, eine krankhafte und fortschreitende Veränderung der Nieren, die zu dialysepflichtigem Nierenversagen führen kann. Auch in diesem Bereich zeigten Tierexperimente erstaunliche Ergebnisse.

So konnte Astaxanthin die Entwicklung einer diabetischen Nephropathie bei Nagetieren mit Diabetes Typ 2 deutlich verlangsamen. Diese Resultate weisen darauf hin, dass die antioxidative Kraft des Astaxanthins den oxidativen Stress in den Nieren verringern und Nierenzellschäden verhindern kann (Naito et al., 2004).

Astaxanthin unterstützt die Entgiftung

Die Leber ist unser wichtigstes Entgiftungsorgan. Bei ihrer Entgiftungstätigkeit entstehen jedoch automatisch auch freie Radikale. Je stärker der jeweilige Organismus unter Umweltgiften, schlechter Ernährung, Medikamenten etc. zu leiden hat, umso mehr muss die Leber entgiften und umso mehr freie Radikale entstehen.

Der oxidative Stress in der Leber kann also sehr groß werden und die Leberzellen sind folglich auf eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien angewiesen. Andernfalls wird die Leber von permanenten Oxidationsprozessen geschwächt, ihre Entgiftungsfähigkeit lässt nach (was zu einer Belastung des gesamten Organismus führt) und es entwickelt sich im Extremfall Leberkrebs.

In einer Studie untersuchte man nun die schützende Wirkung von Astaxanthin im Vergleich zu Vitamin E auf Leberzellen von Ratten. Astaxanthin erwies sich dabei nicht nur als wesentlich leistungsfähigeres Antioxidans, sondern motivierte die Leber außerdem zur Produktion bestimmter Enzyme, die wiederum vor Leberkrebs schützen konnten (Kurashige et al., 1990 und Gradelet et al., 1998).

Astaxanthin schützt die Augen

Inzwischen geht man davon aus, dass auch die meisten Krankheiten der Augen das Ergebnis von übermäßigen Oxidationsprozessen und/oder chronischen bzw. stummen Entzündungen sind. Dazu gehören unter anderem die folgenden Beschwerden:

  • Glaukom (grüner Star)
  • Katarakt (grauer Star)
  • Verstopfung retinaler Arterien
  • Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Um die oxidativen Vorgänge und Entzündungsprozesse im Auge und gleichzeitig auch im Gehirn zu reduzieren, ist eine Versorgung mit ausreichend Antioxidantien von äußerster Wichtigkeit. Da viele Antioxidantien jedoch nicht ins Gehirn geschweige denn in die Augen vordringen können, sollte die Wahl auf ein Antioxidans fallen, das – im Gegensatz zu anderen Carotinoiden wie z. B. Beta-Carotin oder Lycopin - die Blut-Hirn-Schranke bzw. die Blut-Retina-Schranke überwinden kann, wie z. B. Astaxanthin (Tso et al., 1996).

Astaxanthin schützt das Auge auf mehreren Ebenen. Einerseits verhindert Astaxanthin Schäden durch UV-Strahlung, andererseits fördert es die Durchblutung im Auge und drittens bewahrt es die Photorezeptorzellen und die Ganglienzellen (besondere Nervenzellen in der Netzhaut des Auges, welche die visuelle Information über den Sehnerv ins Gehirn weiter leiten) vor Schäden durch Entzündungen und oxidativen Stress.

So halfen bei Augenschmerzen und trockenen Augen bereits 6 Milligramm Astaxanthin, eingenommen über vier Wochen, um die Beschwerden merklich zu reduzieren (Shiratori et al., 2005; Nagaki et al., 2006).

Offiziell gelten Durchblutungsstörungen als Ursache für viele Augenleiden wie z. B. den grünen Star (Glaukom). Ein intakter Blutfluss zum Auge und zur Netzhaut hin ist folglich eine der Grundvoraussetzungen für eine optimale Sehfähigkeit.

In einer Studie wurde untersucht, ob Astaxanthin den Blutfluss in den kleinen Blutgefäßen der Netzhaut steigern könne. 36 Personen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, 18 erhielten täglich 6 Milligramm natürliches Astaxanthin, die anderen 18 ein Placebo. Nach nur vier Wochen stellten die Forscher fest, dass die Behandlungsgruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe über einen verbesserten Blutfluss verfügte (Yasunori, N. 2005).

Bei der Makuladegeneration beispielsweise sollte das Astaxanthin noch von weiteren Vitalstoffen unterstützt werden. Sie alle verstärken ihre Wirkungen gegenseitig und decken überdies alle erforderlichen Bereiche ab, die zur Blockade der Makuladegeneration nötig sind.

Astaxanthin wirkt gegen Alzheimer

Gleichzeitig hemmt Astaxanthin die Entstehung oder auch die Entwicklung der Alzheimer Krankheit. Aufgrund seiner Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, kann Astaxanthin direkt im Gehirn schützend wirken, indem es die Hirn- und Nervenzellen vor oxidativem Stress, also freien Radikalen bewahrt.

Aussagekräftige Forschungen, die im Fachmagazin British Journal of Nutrition veröffentlicht wurden, zeigten dass natürliches Astaxanthin (6 bis 12 Milligramm pro Tag über 12 Wochen hinweg) den PLOOH-Gehalt im Blut um 50 Prozent senken kann und sich somit zur Vorbeugung von Alzheimer eignet. PLOOH steht für Phospholipid-Hyperoxide. Ist der PLOOH-Wert im Blut erhöht, gilt dieser Sachverhalt als Anzeichen für die Alzheimer Krankheit. (Nakagawa, K. et al., 2011)

Astaxanthin für Athleten

Sie treiben gerne Sport oder arbeiten oft im Garten? Sie wünschen sich mehr Kraft? Mehr Ausdauer? Schnellere Regeneration? Weniger Muskelkater und weniger Gelenkbeschwerden? Dann brauchen Sie mehr Antioxidantien.

Durch körperliche Anstrengung werden automatisch Oxidationsprozesse verursacht. Freie Radikale entstehen. Je anstrengender die Aktivität ist, desto grösser die Menge der freien Radikale. Bei Ausdauersport beispielsweise kann der Sauerstoffverbrauch um 70 Prozent ansteigen und die Menge der gebildeten Radikale steigt um das 12fache im Vergleich zum Ruhezustand.

Sind keine oder zu wenig Antioxidantien zugegen, dann steigt das Risiko von Gewebeschäden, Muskelkater, Verletzungen, vorzeitige Ermüdung, Gelenkbeschwerden etc. Befindet sich aber einer der stärksten Antioxidantien, Astaxanthin, in den Muskeln, dann wird die Oxidation verhindert und gigantische Leistungen können vollbracht werden. Leistungen, wie die der Lachse, die uns nahezu unerreichbar erscheinen.

Zusätzlich stellte sich heraus, dass Astaxanthin den Laktatspiegel in den Muskeln senken kann. Laktat (Milchsäure) ist bekanntlich ein unerwünschtes Produkt, das bei körperlicher Beanspruchung in den Muskeln entstehen kann, müde macht und ein brennendes Gefühl verursacht. Will man also sportliche Erfolge genießen, sollte der Laktatspiegel möglichst niedrig bleiben.

Bei einer klinischen Studie in Japan wurden die Probanden (20-jährige Männer) in zwei Gruppen geteilt. Die Behandlungsgruppe nahm über vier Wochen täglich 6 Milligramm natürliches Astaxanthin ein. Die Kontrollgruppe verständlicherweise nichts. Nach Ablauf des Astaxanthin-Monats wurden die Laktatspiegel in beiden Gruppen vor und zwei Minuten nach einem 1200-Meter-Lauf bestimmt. Der Nutzen von Astaxanthin war offensichtlich: Die Behandlungsgruppe hatte nach dem Lauf im Mittel einen um 28,6 Prozent geringeren Laktatspiegel im Vergleich zur Kontrollgruppe (Sawaki et al., 2002).

Astaxanthin bei Tennisarm

Auch Probleme, die durch eine übermäßige Belastung beim Sport entstehen können, lassen sich mit Astaxanthin schneller als gewohnt beheben. Beim sog. „Tennisarm” beispielsweise handelt es sich um eine Entzündung der Sehnen bzw. Sehnenansätze am Ellenbogen. Da Entzündungen die Spezialität von Astaxanthin sind, klingt auch die Symptomatik des Tennisarmes mit der Einnahme von Astaxanthin deutlich schneller ab als ohne (Spiller et al., 2006b).

Astaxanthin für Haustiere

Bereits vor etlichen Jahren, als sich herausstellte, dass sich unter dem Einfluss von Astaxanthin die Ausdauer und Leistungsfähigkeit von Sportlern erhöhen ließ, verabreichten Schlittenhundeführer in Alaska ihren Hunden Astaxanthin. Schließlich waren auch diese Hunde echte Athleten, die den extremen körperlichen Anforderungen einer schweren Arbeit bei gleichzeitig eisigen Temperaturen gewachsen sein mussten.

Schlittenziehen ist Ausdauersport und wie bei jedem Ausdauersport entstehen auch hier große Mengen freier Radikale, weshalb automatisch ein erhöhter Bedarf an Antioxidantien entsteht. Folglich kann Astaxanthin Hunde – genau wie Menschen und Lachse – gesünder und leistungsfähiger machen und deren durch körperliche Belastung verursachten oxidativen Stress mindern (Baskin et al., 2000).

Natürliches und synthetisches Astaxanthin

Astaxanthin wird heute aus verschiedenen Quellen gewonnen:

  • Natürliches Astaxanthin, das fermentativ aus Blakeslea trispora gewonnen wird (hochwertiges Astaxanthin)
  • Natürliches Astaxanthin, das aus Lebensmitteln wie Lachs gewonnen wird
  • Synthetisches Astaxanthin
  • Astaxanthin, das mit Hilfe des gentechnisch veränderten Hefepilzes Phaffia rhodozyma gewonnen wird

Synthetisches Astaxanthin wird in einem komplizierten Prozess aus Erdöl hergestellt und ist heute die weltweit am meisten verkaufte Form von Astaxanthin. Allerdings wird es nicht für Menschen verkauft, sondern für Fische oder andere Nutz- und Haustiere (z. B. für Hühner zur Einfärbung des Eidotters).

Wenn Sie Lachs kaufen, der nicht deutlich als "Wildlachs" oder "mit natürlichem Farbstoff" gekennzeichnet ist, dann wird er mit synthetischem Astaxanthin gefüttert sein. In Zuchtfarmen gibt es kein artgerechtes Futter und so auch keine astaxanthinhaltigen Mikroalgen für die Tiere. Der Lachs soll dennoch rosa sein (sonst wird er nicht gekauft) und synthetisches Astaxanthin schafft hier schnell und billig Abhilfe.

Falls der Lachs laut Deklaration mit natürlichem Astaxanthin gefüttert wurde, könnte es sein, dass er tatsächlich hochwertiges Astaxanthin aus Mikroalgen erhalten hat. Sehr viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass es sich um das Astaxanthin aus dem gentechnisch veränderten Hefepilz Phaffia handelt, da es deutlich preisgünstiger ist als das Algen-Astaxanthin.

Natürliches Astaxanthin ist wirkungsvoller

Obwohl synthetisches Astaxanthin die gleiche chemische Formel wie natürliches Astaxanthin hat, unterscheiden sich die beiden Formen. Einerseits in ihrer Gestalt und andererseits in ihrer Wirkung. Natürliches Astaxanthin enthält nicht nur Astaxanthin, sondern den Gesamtkomplex jener Substanzen, welche die Alge bildet, um ihr Überleben zu sichern.

Dieser Komplex besteht aus 85 Prozent Astaxanthin, 4 Prozent Lutein, 6 Prozent Beta-Carotin und 5 Prozent Canthaxanthin. Die Begleitstoffe wirken synergistisch, verstärken also die Wirkung des Astaxanthins und machen somit aus natürlichem Astaxanthin ein weitaus effektiveres Antioxidans als es synthetisches Astaxanthin ist. Natürliches Astaxanthin aus Mikroalgen nimmt jedoch weniger als 1 Prozent des weltweiten Astaxanthin-Marktes ein.

Hat Astaxanthin Nebenwirkungen?

Einige im Grunde großartige Antioxidantien können unter Umständen dem Körper schaden, indem sie plötzlich selbst oxidativen Stress auslösen anstatt diesen auszuschalten. Zu diesen kritischen Antioxidantien gehören z. B. Beta-Carotin, Lycopin und Zeaxanthin (Martin et al., 1999). Sogar so geläufige Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Zink können ebenfalls oxidativen Stress verursachen.

Man sagt, sie sind pro-oxidativ. Das ist dann der Fall, wenn sie in großen Mengen in synthetischer Form und als Einzelsubstanzen verabreicht werden. In der sog. Finnland-Studie beispielsweise konnte man das schön beobachten. Dort sollten starke Raucher mit synthetischem Beta-Carotin vor Lungenkrebs geschützt werden. Das Gegenteil war der Fall. Die Krebsrate stieg sogar noch.

Astaxanthin jedoch wirkt aufgrund seiner besonderen Molekularstruktur niemals pro-oxidativ. (Beutner et al., 2000), ist also auch in diesem Punkt anderen Carotinoiden und Antioxidantien weit überlegen.

Der einzige mögliche unerwünschte Effekt, den Astaxanthin auslösen könnte, wären leicht orangefarbene Handinnenseiten und Fußsohlen – allerdings nur dann, wenn die empfohlene Tagesdosis von 4 bis 12 Milligramm weit überschritten wird. Dies ist deshalb der Fall, weil Astaxanthin in die Haut eingelagert wird – was ja im Grunde erwünscht ist, z. B. beim Sonnenschutz der Haut. Eine negative Wirkung auf die Gesundheit hat die neue Farbe jedoch nicht.

Dosierung

Vielleicht denken Sie darüber nach, ab sofort einfach mehr Lachs zu essen. Zwar wäre das tatsächlich eine Möglichkeit, um Ihre Antioxidantien-Zufuhr zu erhöhen, doch müssen Sie in jedem Fall auf die Lachssorte achten. Die heute übliche Standarddosierung von 4 Milligramm Astaxanthin pro Kapsel entspricht einer Menge von etwa 100 Gramm Rotlachs. Das ist die Lachsart mit der bei weitem höchsten Konzentration an Astaxanthin. Falls Sie jedoch Atlantischen Lachs kaufen, dann müssten Sie, um 4 Milligramm Astaxanthin zu erreichen, nahezu ein ganzes Kilogramm essen (Turujman et al., 1997).

Die empfohlene tägliche Astaxanthin-Dosis von 4 Milligramm gilt für Menschen ohne gesundheitliche Probleme. Bei akuten oder chronischen Beschwerden sollte die Dosis der nachfolgenden Tabelle entsprechend angepasst werden.

Arthritis 4 - 12 mg / Tag
Tennisarm 4 - 12 mg / Tag
Karpaltunnelsyndrom 4 - 12 mg / Tag
Stumme Entzündung 4 - 12 mg / Tag
Sonnenschutz von innen 4 - 8 mg / Tag
Verbesserung der Haut 2 - 4 mg / Tag
Immunsystem-Stimulierung 2 - 4 mg / Tag
Herz-Kreislauf-Gesundheit 4 - 8 mg / Tag
Kraft und Ausdauer 4 - 8 mg / Tag
Gehirn und Nerven 4 - 8 mg / Tag
Augen-Gesundheit 4 - 8 mg / Tag
Morbus Crohn laut Erfahrungsberichten bis zu 24 mg / Tag
(aufgeteilt auf 3 Einnahmen, möglicherweise in Verbindung mit Weihrauch)

Sie können mit einer kleinen Menge beginnen. Nehmen Sie diese einen Monat lang ein. Falls sich keine Verbesserungen ergeben, steigern Sie die Dosis. Vielen Menschen genügen 4 Milligramm pro Tag, andere brauchen 8 oder 12 Milligramm. Zu welcher Gruppe Sie gehören, lässt sich erst in der Praxis herausfinden.

Manche Menschen gehen auch gerade umgekehrt vor und nehmen anfangs eine hohe Dosis und reduzieren diese nach einigen Wochen, wenn sie sich besser fühlen. Auf diese Weise findet man heraus, welches die persönliche Mindestdosis ist, d. h. mit welcher Dosis die erreichten Verbesserungen des Befindens aufrecht erhalten werden können.

+ Stammzellen aus Arganöl (Argania Spinosa-Stammzelle-Extrakt): Die bewährte Arznei der Könige - regeneriert und schützt die Haut

Wirkung von Pflanzenstammzellen

Die Wirkungen die von Pflanzenstammzellen ausgehen sind so vielfältig wie das Wirkspektrum der pflanzlichen Inhaltsstoffe. Hochkonzentrierte Antioxidantien können aus den Stammzellen extrahiert werden ebenso wie milde anti-entzündliche Wirkstoffe oder Zellstimulatoren.

Fazit: Extrakte aus Pflanzenstammzellen haben ein hohes Wirkpotential und lassen sich umweltschonend gewinnen. Wie bei allen Extrakten, kommt es bei der Wirkung auf die Qualität des Ausgangsmaterials an. Wenn die Stammzellen gezielt auf eine Wirkung hin optimiert wurden, kann diese Wirkung besonders hoch sein. Pflanzenstammzellen sind daher ein sinnvoller Inhaltsstoff für viele kosmetische Pflegeprodukte.

Arganöl zählt zu den wertvollsten Pflanzenölen der Welt. Seine einzigartige Zusammensetzung aus essentiellen Fettsäuren und Antioxidantien trägt den Ruhm des Goldes von Marokko hinaus in die Welt. Gourmet-Köche und Naturkosmetik-Hersteller begeistern sich gleichermaßen für die natürlichen Inhaltsstoffe des Arganöls, das aus den Samen des Arganbaums gewonnen wird. Von der UNESCO geschützt, ist dieser "Baum des Lebens" ein wesentlicher Bestandteil der marokkanischen Berber-Kultur als auch eine Bereicherung für gesundheits- und schönheitsorientierte Menschen hierzulande.

Arganöl – Das Gold von Marokko

Seit Jahrhunderten pflegen die Berber-Frauen in Marokko ihre Haut, Haare und Nägel mit Arganöl. Dieses wertvolle Öl wird aus den Samen des Arganbaums (bot. Argania spinosa) gewonnen, der bis zu 450 Jahre alt werden kann und damit zu den ältesten Bäumen der Welt gehört. Da es Arganbäume nur noch im Südwesten von Marokko am Rande des Atlasgebirges gibt, wurde dieses Gebiet als Biosphärenreservat von der UNESCO unter Naturschutz gestellt.

Die Widerstandsfähigkeit des Arganbaums brachte ihm den Beinamen "Baum des Lebens" ein. Dank seiner bis zu 30 m tief reichenden Wurzeln trotzt er dem extrem trockenen Klima dieser Region und nährt sowohl Ziegen, Schafe und Kamele mit seinen nährstoffreichen Blättern und Früchten als auch die Einheimischen mit seinem Öl.

Die runden, fleischigen, olivenartigen Früchte des Arganbaums sind zwar für den Menschen nicht genießbar. Die innen liegenden Samen bergen jedoch das kostbare Öl. Traditionell sammeln die Berber-Frauen die Samen und pressen sie für den häuslichen Gebrauch. Das Ölpressen von Hand ist aufgrund der harten äußeren Schale der Samen äußerst mühsam, sodass ein Liter bis zu 20 Stunden in Anspruch nimmt. Neben der aufwendigen Herstellung sind die wertvollen Inhaltsstoffe von Arganöl Grund für dessen deutlich höheren Preis im Vergleich zu Olivenöl.

Als Gourmet-Speiseöl ist Arganöl mit seinen hochwertigen ungesättigten Fettsäuren und seiner nussigen Geschmacksnote inzwischen auch der westlichen Welt bekannt. Die Kosmetikindustrie konzentriert sich wiederum auf die Beauty-Komponenten von Arganöl als feuchtigkeitsspendender Bestandteil von Pflegeprodukten gegen beanspruchte, trockene und faltige Haut. Selbst gegen Ekzeme, Neurodermitis und Schuppenflechten soll das erlesene Öl aus Nordafrika wirksam werden.

Arganöl – Pflege für Haut und Haar

Arganöl besteht zu etwa 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren, die eine entscheidende Rolle für gesunde Zellen spielen, aus denen letztlich Haut und Haar entstehen. Diese Fette dienen unseren Zellen als natürliche Befeuchter, ohne die körpereigenen Befeuchtungsmechanismen zu stören.

Als eine der nützlichsten Fettsäuren im Arganöl ist die Linolsäure zu nennen. Diese zweifach ungesättigte Fettsäure aus der Omega-6-Gruppe unterstützt die Funktion von Organen, mindert Entzündungen und hält die Darmschleimhaut gesund. Haut und Haaren spendet die Linolsäure Elastizität und Vitalität. Dabei macht sie sich wie eine Schutzbarriere gegen schädigende Umwelteinflüsse stark und schützt vor dem Austrocknen. Auf diese Weise beugt sie sowohl der Faltenbildung als auch Haarbruch vor.

Auch Phytosterine haben einen außerordentlichen Pflegeeffekt. Als biochemisch wirksame Pflanzenstoffe aktivieren sie den Hautstoffwechsel und tragen zur Feuchtigkeitsspeicherung in den Zellen bei. Weitere Wirkstoffe im Arganöl für die Pflege von Haut und Haaren sind die Triterpenoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe des Arganöls machen sich im menschlichen Organismus auf vielfache Weise verdient. Sie halten Herz, Leber und Galle gesund, neutralisieren krebserregende Stoffe, bekämpfen Viren und sollen sogar gegen HIV aktiv werden.

Außerdem reparieren sie verletztes Gewebe wie Narben, bauen einen natürlichen Sonnenschutz auf und haben desinfizierende Eigenschaften. Hauterkrankungen wie Akne, Windpocken, Schuppenflechten, Ausschläge und trockene Ekzeme können durch Triterpenoide gemildert werden. Schwangere können sich durch die Hautpflege mit Arganöl unschöne Streifen ersparen.

Arganöl – Anti-Aging mit Antioxidantien

Trotzen Sie den Zeichen der Hautalterung und nutzen Sie Arganöl als natürliches Anti-Aging-Mittel. Arganöl ist eine hervorragende Quelle für Vitamin E. Dieses hochwirksame Antioxidans wehrt auf zellulärer Ebene freie Radikale ab, was zugleich die Vitalität und Spannkraft von Haut und Haaren aufrechterhält.

Aus diesem Grund wird Vitamin E gern aufbauenden Hautcremes und Shampoos zugesetzt. Auch die Haarfülle und das Haarwachstum soll Vitamin E verbessern. Trägt man Arganöl äußerlich auf, unterstützt das Vitamin E außerdem die Regeneration von vernarbter und sonnenverbrannter Haut. Als besondere Form von Vitamin E liegen die Tocopherole vor. Diese Antioxidantien neutralisieren durch freie Radikale verursachte Hautschäden, was vor allem hinsichtlich der zunehmenden Umweltverschmutzung von Vorteil ist.

Auch die in Arganöl enthaltenen Carotinoide verleihen unserer Haut ein jüngeres Aussehen. Als natürliche Antioxidantien straffen sie das Gewebe und schützen zugleich vor UV-Strahlen. Saponine wiederum haben einen kühlenden Effekt auf die Haut, lindern Entzündungen und reduzieren Falten, indem sie den Hydro-Lipid-Film wiederaufbauen. Diese dünne Schicht auf der Hautoberfläche ist für die Geschmeidigkeit der Haut unerlässlich und hat eine antimikrobielle Schutzfunktion.

Der hohe Gehalt an Polyphenolen komplettiert das Pflegerepertoire von Arganöl. Diese Gruppe von pflanzlichen Antioxidantien fördert die Produktion von gesunden Zellen und entwaffnet freie Radikale. Als wahre Verjüngungsagenten sorgen Polyphenole für eine geschmeidige Haut und schützen vor Entzündungen.

Arganöl – Heilen

Die antioxidativen und damit entzündungs- und krebshemmenden Wirkstoffe von Arganöl beschränken sich natürlich nicht nur auf die Zellen der Haut und Haare, sondern können den gesamten Organismus positiv beeinflussen. Überdies zeichnet sich Arganöl im Gegensatz zu anderen Pflanzenölen durch seine einzigartige Kombination von Schottenol und Spinasterol aus.

Diese Phytosterole zeigen sich äußerst effektiv gegen Entzündungskrankheiten (z. B. Arthritis). Als natürlicher Cholesterinsenker kommt Arganöl ebenfalls in Frage, da die enthaltenen Phytosterole die Cholesterin-Aufnahme im Darm reguliert. Zugleich regen sie den Kreislauf an und stärken das Immunsystem. Durch die Erhöhung der Verdauungsenzyme (Pepsine) im Magensaft verbessert Arganöl ganz nebenbei die Verdauung.

Wer den vielen Qualitäten des Arganöls als Pflegemittel und Gesundheitselixier noch immer nichts abgewinnen kann, lässt sich vielleicht von seiner aphrodisierenden Wirkung überzeugen…

+ beta Carotin (aus aus Blakeslea trispora): Die Wirkung von Beta-Carotin

Beta-Carotin – auch Provitamin-A genannt – ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Familie der Carotinoide. Carotinoide sind dafür zuständig, dass viele Lebensmittel in den appetitlichen Farben rot, gelb und orange in Erscheinung treten. Diese orangefarbenen oder roten Naturfarbstoffe, die in Paprika, Karotten, Aprikosen und anderem Obst und Gemüse enthalten sind, werden im Körper zu Vitamin A umgewandelt. In dieser Form reduziert das Beta-Carotin Oxidationsprozesse, reguliert das Zellwachstum, steuert Reaktionen des Immunsystems und erfüllt darüber hinaus noch viele weitere wichtige Funktionen im Körper.

Die besten Beta-Carotin-Quellen

Zu den besten Quellen für Beta-Carotin zählen die Blakeslea trispora und aus den täglichen Nahrungsmitteln erhält man beta-Carotin aus Süsskartoffeln, Kürbisse, Rote Bete, Karotten, Tomaten, Paprika, Aprikosen, Mangos, Papayas und Melonen sowie das rote Palmöl. Genauso sind Spinat, Grünkohl, Brokkoli und alle anderen dunkelgrünen Blattgemüse sowie Matcha Tee gute Beta-Carotin-Quellen – auch dann, wenn sie gar nicht orangefarben, sondern tiefgrün sind. Bei ihnen überlagert das Grün des hohen Chlorophyllgehalts die gelbe oder orangene Farbe der Carotinoide. 

Beta-Carotin beugt Herzerkrankungen vor

Wenn Sie auf diese farbenfrohe Lebensmittel setzen, profitieren Sie in vielen Bereichen von der antioxidativen Wirkung des Beta-Carotins. Es kann beispielsweise vor einem erhöhten Cholesterinspiegel ebenso schützen wie vor Herzerkrankungen, die einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zur Folge haben können. Dieses Antioxidans bekämpft freie Radikale wie Wasser das Feuer. Es reduziert die Oxidation des LDL-Cholesterins im Körper und verhindert so die Verengung der Arterien. Dadurch beugt es der Arteriosklerose wirkungsvoll vor.

Zahlreiche Studien haben belegt, dass Lebensmittel, die reich an Carotinoiden sind, das Risiko, einem Herzanfall zu erliegen, signifikant senken können.
Andere Studien deuten darauf hin, dass insbesondere zwei Carotinoide – das Beta-Carotin und das Lycopin, das in Tomaten enthalten ist – zudem das Schlaganfall-Risiko wirksam verringern können.

Beta-Carotin schützt vor Krebserkrankungen

Die Zellen, die als erstes vom Vitamin A profitieren, befinden sich im Verdauungstrakt, so beispielsweise im Magen. Vitamin A ist wichtig für die Magenschleimhautbildung. Die Schleimhaut wiederum schützt die Magenwände vor den sauren Magensäften. Daher ist es auch kein Zufall, dass der regelmäßige Verzehr von Vitamin A-, Alpha-Carotin- und Beta-Carotin reichen Lebensmitteln das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, um die Hälfte verringert.
Beta-Carotin kann auch vor anderen Krebserkrankungen schützen, wie beispielsweise vor Speiseröhrenkrebs, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Darmkrebs, Rektalkrebs, Prostatakrebs, Eierstockkrebs und Gebärmutterhalskrebs. Diese Wirkung hat das Vitamin A aufgrund seines großen antioxidativen Potentials.
Menschen, die nur geringe Mengen an Antioxidantien durch ihre Nahrung aufnehmen, weisen ein erhöhtes Krebsrisiko auf. Im Vergleich dazu können Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, dieses Risiko um die Hälfte senken.

Der Einfluss von Beta Carotin auf das Gehirn

Als Antioxidans wirkt Beta-Carotin auch positiv auf die Hirnfunktion ein, da es die Kommunikation zwischen den Hirnzellen verbessert. Auch die Lebensdauer der Hirnzellen kann es aufgrund seiner antioxidativen Wirkung erhöhen. In Form von Vitamin A nimmt das Beta-Carotin auch Einfluss auf den Verarbeitungsprozess des Proteins Beta-Amyloid. Das ist besonders wichtig, denn wenn dieser Prozess ins Stocken gerät, kann eine Alzheimer-Erkrankung die Folge sein.

Sarkopenie - auch hier spielen Oxidationsprozesse eine wesentliche Rolle

Die Sarkopenie ist eine Erkrankung die den Verlust von Muskelmasse und schließlich der Körperkraft zur Folge hat, so dass der Betroffene immer gebrechlicher wird und einer erhöhten Sturzgefahr ausgesetzt ist.

Der Verlust der Muskelmasse ist somit nicht immer ausschliesslich auf einen Bewegungsmangel zurückzuführen, denn bei einem Muskelschwund spielen dieselben Oxidationsschäden eine Rolle, die auch Krebs, Herzprobleme und andere Erkrankungen zur Folge haben. Der Oxidationsprozess beschädigt auch die DNS der Muskelzellen sowie die darin enthaltenen Proteine und Fette, so dass die Muskeln mit voranschreitendem Alter degenerieren.

Zum Glück können Carotinoide wie Beta-Carotin dabei helfen, die übermäßigen freien Radikale, die diese Oxidation auslösen, zu beseitigen. So kann oxidativer Schaden an den Muskelzellen und der DNS verringert werden. Um zu erreichen, dass auch die Hüften und Knie eines älteren Menschen stark bleiben, muss der Verzehr ausreichender Mengen an Obst und Gemüse gewährleistet sein, denn davon ist die Menge der im Blut enthaltenen Carotinoide abhängig.

Beta Carotine wirken entzündungshemmend

Oxidative Schäden, die durch eine überhöhte Anzahl an freien Radikalen im Körper entstehen, haben häufig Entzündungsprozesse zur Folge.
Interleukin-6 ist ein Entzündungsmarker, der von den weißen Blutkörperchen bei Entzündungsprozessen freigesetzt wird. Je höher der gemessene Wert vom Interleukin-6 im Blut ist, umso grösser ist auch der Grad der Entzündungen im Körper. Wissenschaftliche Forschungen haben nun gezeigt, dass ein erhöhter Interleukin-6-Spiegel gleichzeitig einen niedrigen Carotinoid-Spiegel mit sich bringt. Steigt der Carotinoid -Spiegel an, reduziert sich auch der Interleukin-6-Spiegel. Das macht den Stellenwert der Carotinoide auch in diesem Zusammenhang deutlich.

Vitamin A - das Augenvitamin

Die Netzhaut des Auges enthält Millionen Zellen, die dabei helfen, nicht nur Licht und Farben, sondern auch alle anderen Blick-Impulse zu erkennen. Eine unvorstellbar schnelle Kettenreaktion, ausgelöst durch eine Vielzahl spezieller Moleküle, leiten diese Impulse ans Gehirn weiter, von wo aus sie dann zu sichtbaren Bildern verarbeitet werden. Ohne Vitamin A wäre dieser Ablauf nicht möglich. Das bedeutet, dass wir ohne dieses Vitamin gar nicht sehen könnten.
Ein Mangel an Vitamin A führt daher zwangsläufig zu Sehstörungen. Es kommt zur Austrocknung der Hornhautzellen, Augenbrennen und Bindehautentzündungen. Im besonders schlimmen Fällen kann sich auch eine Makuladegeneration entwickeln.

Die Makula sitzt im Zentrum des Auges und ist der Bereich, in dem die Bilder die größte Schärfe zeigen. Bei einer erhöhten Anzahl freier Radikale im Augenbereich kann der daraus entstehende oxidative Stress zu einer Makuladegeneration führen. In diesem Fall schrumpfen die Zellen in jenem Bereich der Augen, der für die scharfe Sicht verantwortlich ist.

Eine im Fachmagazin Journal of the American Medical Association veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass Menschen ab dem Alter von 55 Jahren, die regelmässig grössere Mengen antioxidativer Lebensmittel zu sich nahmen, ihr Risiko, an einer Makuladegeneration zu erkranken, um 35% senken konnten.

Carotinoide benötigen Fett

Um von den herausragenden Eigenschaften der Carotinoide vollumfänglich profitieren zu können, sollte ihr Anteil in der Ernährung maximiert werden. Da sowohl das Vitamin A als auch das Beta-Carotin fettlösliche Vitamine sind, muss bei der Zubereitung Beta-Carotin haltiger Lebensmittel immer etwas Fett hinzugefügt werden. Hierzu eignen sich besonders hochwertige Fette (rotes Palmöl, Kokosöl oder Avocados) sowie kaltgepresste Öle.

Zudem ist es wichtig zu wissen, dass gedünstetes Gemüse deutlich mehr Carotinoide freisetzt als rohes Gemüse. Hartfaseriges rohes Gemüse wie Karotten sollten daher am besten fein gerieben oder in einem Mixer püriert werden, damit sie das Beta-Carotin leichter freisetzen.

Wenn Sie diese Informationen zukünftig beherzigen, maximieren Sie automatisch die Beta-Carotin-Aufnahme, ohne Ihre Ernährung großartig umstellen zu müssen. Zusammenfassend kann man sagen, dass es niemals zu spät ist, sich gesünder zu ernähren und die tägliche Einnahme von Beta-Carotinen und anderen Antioxidantien wie Vitamin C zu erhöhen.


Quellen:

  • van Leeuwen R et al., "Dietary intake of antioxidants and risk of age-related macular degeneration." JAMA. 2005 Dec 28;294(24):3101-7. (Nahrungsaufnahme von Antioxidantien und das Risiko der altersbedingten Makuladegeneration.)
  • Stahl W, Sies H. "Bioactivity and protective effects of natural carotenoids." Biochim Biophys Acta. 2005 May 30;1740(2):101-7. Epub 2004 Dec 28. (Bioaktivität und schützende Effekte von natürlichen Carotenoiden)
  • Nishino H et al., "Cancer prevention by natural carotenoids." Biofactors. 2000;13(1-4):89-94. (Krebsprävention mit natürlichen Carotenoiden)
  • Gaziano JM et al., "A prospective study of consumption of carotenoids in fruits and vegetables and decreased cardiovascular mortality in the elderly." Ann Epidemiol. 1995 Jul;5(4):255-60. (Eine prospektive Studie über den Verzehr von Carotinoiden aus Früchten und Gemüse und das verringerte Sterberisiko durch kardiovaskuläre Erkrankungen bei Älteren)
  • Grune T "Beta-carotene is an important vitamin A source for humans." J Nutr. 2010 Dec;140(12):2268S-2285S. doi: 10.3945/jn.109.119024. Epub 2010 Oct 27. (Beta-Carotin ist eine wichtige Vitamin A Quelle für Menschen.)

Autor: Zentrum der Gesundheit https://www.zentrum-der-gesundheit.de

Ein Hinweis zu Ihrer Gesundheit: Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.

16.12.2015